zu meidende Kräuter bei Schwangerschaft
Tabukräuter während der Schwangerschaft
Grundsätzlich gilt:
Ein zuviel von jeglichen Kräutern ist zu vermeiden.
Sie dürfen weiterhin leckere Salatkräuter verwenden und müssen auch nicht auf Ihre Lieblingsrezepte der mediterranen Küche verzichten.
Problematisch sind einige wenige Kräuter, insbesondere im ersten Drittel der Schwangerschaft-da jene die Mensturation fördern und deren Genuss zum Verlust der Leibesfrucht führen kann.
Sie sollten daher in den ersten drei Monaten ihrer Schwangerschaft u.a. Salbei und Rosmarin (als Heiltee oder in großen Mengen) meiden, da diese die Wehentätigkeit unterstützen und eventuell eine Fehlgeburt herbeiführen können.
Desweiteren gibt es einige Kräuter, die die Frucht schädigen können, bzw. Blutungen auslösen können. Auf keinen Fall sollten Sie während der Schwangerschaft folgende Kräuter anwenden: Beifuss, Raute, Poleiminze, Wacholder, Rainfarn, Petersilienwurzel bzw. Petersiliensamen, Thuja (auch Lebensbaum genannt) und Mutterkraut.
Unter Anwendung versteht man, eine Art Kur bzw. diese Kräuter als Heiltee zu nutzen oder auch in großen Dosen zu gebrauchen. Halten Sie also bei den Gewürzen in der Küche Mass. Übertreiben Sie es nicht mit der Menge der verwendeten Kräuter.
Viele Frauen bekommen in der Weihnachtszeit Vorwehen. In Weihnachtsgebäck sind jede Menge Gewürze, die die Wehentätigkeit fördern können: Zimt, Kardamon und Co. sind in Maßen kein Problem. Sollten Sie jedoch zu viel davon konsumieren, kann es zu Überraschungen kommen.
Zudem sind u.a. Gänseblümchen, Kreuzkraut, Eisenkraut, Thymian, Majoran, Liebstöckel und Basilikum mild durchblutend.
Heiltees mit den oben genannten Kräutern könnten eventuell eine Fehlgeburt auslösen.
Trinken Sie deswegen lieber Fencheltee, Kümmeltee oder Roibostee. Im Wechsel können diese bedenkenlos während der Schwangerschaft konsumiert werden.
Mit einer natürlichen Einstellung werden Sie instinktiv spüren, was Sie essen und trinken können und welche Kräuter und Aromen Sie lieber meiden.
Viele Schwangere können plötzlich den Geruch von ihrem achso geliebten Kaffee nicht mehr ertragen: Ein natürlicher Schutz des Körpers, Koffein zu meiden.
Hören Sie auf Ihr Herz und riechen Sie an den Dingen, die Sie vorhaben zu verspeisen. Wenn es der Nase nicht gefällt, ist es in der Regel nicht gut für Sie.
"Immer der Nase nach!"-ein Sprichwort, das wörtlich zu nehmen ist.
Die Nase lügt bestimmt nicht.
Viel Spaß in Ihrer Schwangerschaft!
