Geburt und Nachsorge mit Kräutern

Die Natur unterstützt uns bei der Geburt.

Die Natur hält so manchen Schatz für Hochschwangere bereit.
Wer auf natürliche Weise gebären möchte, interessiert sich bestimmt für dieses Kapitel.
Die medizinischen Möglichkeiten sind heute unendlich groß.
Da stellt sich die Frage, ob wir Frauen das alles wirklich brauchen, was uns da während der Schwangerschaft von den Ärzten angeboten wird.
Oder brauchen uns die Ärzte, um an unseren Untersuchungen eine goldene Nase zu verdienen?

Sie entscheiden: Kontrolle oder Kontrollverlust.
Es ist leicht, das Zepter dem/ der Gynäkologen/in in die Hand zu drücken, und den Arzt dabei auf einen Thron zu stellen. So haben wir doch in unserer Gesellschaft gelernt, dass der Arzt ein Akademiker ist und höchste Autorität verdient.
Uns wurde von klein auf beigebracht, dass ein Arzt uns ausschließlich helfen möchte.
Die Frage ist, ob der Arzt uns tatsächlich helfen möchte/muss, oder ob er sich mit den Vorsorgeuntersuchungen- und zusätzlichen Untersuchungen wie Ultraschall, Fruchtwasseruntersuchung etc. einfach nur sein wohlverdientes Gehalt sichert.

Wenn wir alle Entscheidungen abgeben und den Arzt für unser Wohl entscheiden lassen, erleiden wir einen Kontrollverlust.
Nicht jede Frau reagiert so, aber schon viele fühlen sich spätestens nach der Geburt überfordert, wenn Sie vorher alles den Arzt haben entscheiden lassen.
Denn dann sind sie absolut auf sich gestellt. Natürlich gibt der Arzt Tipps und beantwortet die Fragen besorgter Mütter. Aber gewiss nicht in dem Mass, wie einige es sich erträumt hätten.

Die Frauen, die von Anfang an die Kontrolle in der eigenen Hand haben, gehen mit sich und ihrem Körper ganz anders um: Nur weil ein Arzt Ihnen eine Vorsorgeuntersuchung schön redet, heißt es nicht dass diese risikofrei ist.
Die Fruchtwasseruntersuchung beispielsweise, bei der mit einer Nadel Fruchtwasser entnommen wird, soll über eventuelle Behinderungen des Fetus aufklären.
Doch ist es lebenswichtig, zu kontrollieren, ob dass Kind auch tatsächlich kein Down-Syndrom hat? Diese Untersuchung kann eine Fehlgeburt auslösen, zu Behinderungen führen, falls die Nadel das Kind ungünstig berührt.
Im schlimmsten Fall, kann diese Untersuchung das Sterben des Fötus bewirken.

Und nehmen wir mal an, es würde eine Behinderung vorliegen und Sie würden davon durch die Fruchtwasseruntersuchung erfahren. Würden Sie es über das Herz bringen, Ihr Kind abzutreiben, nachdem Sie diese Nachricht erfahren haben?
Sie haben die Kontrolle in der Hand. Fragen kostet nichts.
Sie werden höchstens auf ein paar verwunderte Blicke der Ärzte treffem, wenn Sie bei jeder angebotenen Untersuchung tatsächlich nachhaken und selbstbestimmt entscheiden, ob sie das möchten oder nicht.

Legen Sie die Karten auf den Tisch und sagen Sie Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt offen, wo Ihre Grenzen liegen. Ihre Klarheit sorgt für Klarheit bei dem Mediziner.
Wenn derjenige aggressiv oder genervt reagiert und Sie nicht angemessen berät, sollten Sie sich jemanden suchen, der auf Ihre Bedürfnisse eingeht und Ihren Fragen offen gegenübersteht. Wichtig ist, dass Sie sich bei dem Arzt/ der Ärtzin gut aufgehoben fühlen.

Geburtsvorbereitung mit Kräutertee.
Kaum zu glauben, aber Mutter Natur hält einiges bereit, um die Geburt erfolgreich einzuleiten. Da wäre zum Beispiel ein geburtsvorbereitender Tee, den die erfahrene Naturheilärztin Heide Fischer empfiehlt: Circa 4 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin soll 2-3x täglich eine Tasse Heiltee getrunken werden, der sich zu gleichen Teilen aus Frauenmantel und Himbeerblättern zusammenstellt.
Zusätzlich befürwortet Heide Fischer dazu 1-2 El Leinsamen in Joghurt oder Müsli mit viel Flüssigkeit zu essen. "Duch die vielen Schleimstoffe des Leins wird dem Baby ein roter Teppich ausgerollt und es flutscht quasi auf die Welt." (Heide Fischer Zitat)

Geburtsangst mit Bachblüten vertreiben.
Gerade Erstgebärende fürchten sich vor dem Ausmass des Geburtsschmerzes.
Auch traumatisierte Schwangere, die bereits Mütter sind, allerdings schwere Geburten in der Vergangenheit durchlebten, können verängstigt sein.
Zur Beruhigung der Seele hält die Natur Bachblüten bereit, die uns Frauen in dieser Zeit die Angst etwas nehmen: Mimulus oder Rescue Remedy.
Bachblüten können nicht überdosiert werden. Bewährt haben sich jedoch 4x täglich 4 Tropfen auf die Zunge zu geben.
Bei plötzlichen Panikattacken oder Angststeigerungen kann man auch zusätzliche Gaben verabreichen.

Die Wehen anregen.
Der Geburtstermin ist bereits verstrichen und die Wehen lassen auf sich warten?
Jetzt können bedenkenlos alle gebärmutter-anregenden Pflanzen angewendet werden, die in der Schwangerschaft zu meiden waren.
Mutterkraut, Eisenkraut oder Beifuss regen die Wehentätigkeit sanft an.
Rosmarinbäder sind wieder erlaubt und wirken eventuell sogar geburtseinleitend.
Ein traditionelles Hebammenrezept lautet:
1 Liter kochendes Wasser, 1 EL Eisenkraut, 1 Zimtstange, 10 Nelken und 1 kleine Ingwerwurzel. Ziehzeit 10 Minuten.
Über den Tag verteilt wird dieser Geburtseinleitungstee nun getrunken.
Er wird gewiss seine Wirkung entfalten.

Ich wünsche Ihnen eine sanfte Geburt!