Malune

Malune

Malune ist eine volkstümliche Bezeichnung für den Kürbis.

Der Kürbis (Curcurbita pepo) gehört zu der Familie der Kürbisgewächse (Curcurbitaceae).
Ursprünglich wurde die Kürbis-Pflanze in Amerika entdeckt. Nachdem sie jedoch in Europa eingeführt wurde, ist sie nicht mehr wegzudenken und weltweit verbreitet.

Der Kürbis findet nach und nach wieder seinen Weg in die heimische Küche zurück.
Früher wurde der Kürbis geschätzt und wurde vorsorglich auch eingemacht.
Doch irgendwann verlor er an seine Beliebtheit auf dem deutschen Speiseplan und wurde zur Deko für das Erntedank Fest und Halloween deklariert.

Seit auch in deutschen Kochshows die verschiedenen Kürbissorten (vom knallorangenem Hokkaido-Kürbis bis zum hellen Butternus Kürbis) vorgestellt werden und dazu pfiffige Rezepte geliefert werden, erfreut sich der Kürbis wachsender Beliebtheit.

Nur wenige wissen allerdings, welche Heilkräfte in dem Kürbis stecken.
Die Samen des Kürbis wurden schon in der Volksmedizin als Heilmittel bei Wurmerkrankungen genutzt. Auch wußte man über die harntreibende Kraft des Kürbis Bescheid. Heute werden zahlreiche, pharmazeutische Mittel gegen Prostatabeschwerden und Reizblase verkauft, in denen als Hauptbestandteil Kürbissamenextrakte enthalten sind.
Das man nicht unbedingt zur Tablette greifen muss, und es reicht sich eine deftige Kürbismahlzeit zu kochen, bzw. ein paar geröstete Kürbiskerne nascht, wissen nur wenige.

Auch das Kürbiskernöl, welches aus den Kürbissamen gewonnen wird, ist ein sehr gesundes und gleichzeitig aromatisches Speiseöl.
Das Kürbiskernöl kann auch als Umschlag bei schlecht heilenden Wunden helfen und als Massageöl angewand werden.

Der Kürbis wird volkstümlich auch als Flaske, Kerbs, Kerwes, Malune, Pepone und auch als Plutzer bezeichnet.