Brennessel

Brennnessel

Die Heilpflanze Brennnessel (Urtica) gehört zu den Bedecktsamern (Magnoliophyta).
Sie ist in ganz Europa anzutreffen und wächst wild.
An den Blättern und Stengeln wachsen zahlreiche Brennhaare.
Die meisten Menschen haben schon in frühster Kindheit, Bekanntschaft mit der Brennnessel und deren Brennhaaren gemacht. Dann nämlich wenn mal lustig über Wiesen und Felder getobt wurde, und plötzlich unverhofft der Knöchel bzw. das Bein juckte.

Die Brennnessel hat jedoch tatsächlich beträchtliche Heilwirkungen.
Die Heilpflanze Brennnessel wirkt stark zusammenziehend und harntreibend.
Blutungen können mit Hilfe der Brennnessel gestillt werden.
Die Blätter der Brennnessel können innerlich als Tee angewendet werden, vorausgesetzt sie werden vorher getrocknet.
Innerlich wirkt die Heilkraft der Brennnessel u.a. gegen Blutungen, Rheuma, Gicht und bei zahlreichen Hautkrankheiten.

Zudem entgiftet der Brennnessel Tee den Körper, sorgt für die Ausscheidung von unnötigen Ablagerungen und angesammelten Giftstoffen.

Auch zum Kochen können die Brennnesseln verwendet werden. Die jungen Blätter werden wie Spinat gekocht und entfalten auf diese Weise über das Essen ihre Heilkräfte.

Wichtig: Beim Sammeln der Brennnesseln am besten Handschuhe tragen, damit ihnen der Spaß am Brennnessel-Essen nicht vergeht!

Eine Bäuerin aus Oberschlesien erzählte mir, dass sie ihren Hühnern immer Kartoffeln mit Brennesseln kochen würde und dies besonders im Frühjahr verfüttern würde. Die Hühner würden dadurch weniger erkranken, da sie quasi eine Frühjahrs-Kur erhalten. Auch würden die Hühner mehr Eier legen, wenn sie hin und wieder diese Brennessel Kartoffel Spezialität bekämen.