Bittere Schleifenblume
Bittere Schleifenblume
Heilpflanze Bittere Schleifenblume
Die Bittere Schleifenblume (Iberis amara) gehört zu der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).
Diese Heilpflanze wächst zumeist einjährig und bevorzugt lehmige kalkreiche Böden.
Frischpflanzen-Extrakt als Arzneimittel-Bestandteil
Dieses Kraut schmeckt, wie der Name bereits verrät, sehr bitter.
Die Pflanze selbst wird nicht benutzt, da sie leicht giftig ist.
Vielmehr wird das Pflanzen-Extrakt der Bitteren Schleifenblume als Inhaltsstoff für pflanzliche Medikamente gebraucht.
Hin und wieder hört man von Bittere-Schleifenblumen-Tee, der sollte aber lieber gemieden werden, da die Pflanze in reiner Form, wie bereits erwähnt, leicht giftig ist.
Lieber eine Mischung in der Apotheke mit anderen Heilkräutern ansetzen lassen, als nach einer Pflanzen-Sammlung das Leben riskieren!
Heilwirkungen der Heilpflanze Bittere Schleifenblume
Die Bittere Schleifenblume hilft unter anderem bei Völlegefühl und Blähungen.
Das Heilkraut Bittere Schleifenblume wird sowohl beim Reizdarm-Syndrom als auch bei anderen Magen-Darm-Beschwerden verwendet.
Bittere Schleifenblumen-Extrakt wirkt entzündungshemmend und krampflösend.
Deswegen wird die Bittere Schleifenblume lindernt bei Schleimhautentzündungen, Magengeschwüren oder gar reine Übelkeit.
Überdies hilft die Bittere Schleifenblume bei Rheuma und Gicht-Erkrankungen.
In der Homöopathie werden mit den Samen der Bitteren Schleifenblume Herzerkrankungen, wie Herzrhythmusstörungen oder Herzschwäche geheilt.
Synonyme des Heilkrauts
Volkstümlich nennt man die Bittere Schleifenblume auch Bitterer Bauernsenf.
